Augenverletzungen

Das menschliche Auge kann auf vielfältige Weise verletzt werden. Man unterscheidet dabei oberflächliche und intraokulare Verletzungen. Als oberflächlich werden jene Verletzungen bezeichnet, die im Allgemeinen leicht zu behandeln sind, die in den meisten Fällen auch ohne ärztliche Hilfe heilen. Darunter zählen beispielsweise Verletzungen des Augenlids oder Prellungen des Auges. Auch das Eindringen von Fremdkörpern in die Bindehaut oder in den unteren Rand des Lides wird zu den oberflächlichen Verletzungen gezählt.

Intraokulare Verletzungen sind schwerwiegender als Oberflächliche. Sie betreffen meistens die inneren Regionen des Auges. Darunter zählen zum Beispiel Verletzungen, die durch einen tief eindringenden Fremdkörper oder durch Verätzungen entstehen. Auch Verblitzung kann für die Augen erhebliche Folgen nach sich ziehen. Auch Verbrennungen, Abschürfungen, Stiche oder Schnitte werden in der Regel zu den intraokularen Verletzungen gezählt.

Die Unterscheidung zwischen oberflächlicher und intraokulärer Verletzung ist sehr schwierig. Im Falle einer Verletzung der Augen, sollte unbedingt ein Facharzt konsultiert werden.

Behandlung von Augenverletzungen

Die meisten oberflächlichen Augenverletzungen müssen gar nicht behandelt werden. In den unteren Lidrand eingedrungene Fremdkörper werden durch den Tränenfluss sowie den Lidschlag auf natürlichem Wege entfernt. Durch Umklappen des Augenlids mit anschließender Entfernung des Fremdkörpers, kann der Vorgang beschleunigt werden. Verletzungen des Lids oder Prellungen heilen in der Regel von selbst ab. Sollte sich nach einer Prellung jedoch ein Gefühl von erhöhtem Druck auf die Augen einstellen, sollte ein Arzt konsultiert werden.

Intraokulare Verletzungen des Auges müssen in der Regel zeitnah mit operativen Eingriffen durch Fachärzte behandelt werden, da sie schlimmstenfalls eine Erblindung zur Folge haben können.