Makuladegeneration: Altersabhängige Makuladegeneration

Das Auge ist in zwei Funktionsbereiche eingeteilt. Die Makula, die auch “gelber Fleck” genannt wird, ist für das scharfe sehen zuständig. Mit ihr ist es möglich, den Blick auf einen bestimmten Punkt zu fixieren, um ihn genauer betrachten zu können. Kontraste (hell und dunkel) sowie Umrisse, werden von dem übrigen Teil der Netzhaut erkannt.

Ist die Makula beschädigt oder in ihrer Funktionsweise eingeschränkt, so ist ein scharfes Sehen nicht mehr möglich. Dies ist der Fall bei der häufig im Alter auftretenden Krankheit AMD. Eine vollständige Erblindung muss niemand befürchten, allerdings bedeutet der Verlust der Sehschärfe auch den Verlust der Lesefähigkeit. Zudem ist die Teilnahme am Personenverkehr in Form vom Führen eines Kraftfahrzeuges aufgrund der stark eingeschränkten Sicht, nicht mehr gestattet.

AMD: Krankheitsverlauf und Therapieansätze

Der Krankheitsverlauf von altersbedingter Makuladegeneration schreitet stetig fort. Bis zum heutigen Tage ist es noch nicht gelungen die Krankheit zu heilen, auch eine vorbeugende oder den Krankheitsverlauf verlangsamende Maßnahme ist noch nicht bekannt. Schmerzen gehören nicht zum Krankheitsbild altersabhängiger Makuladegeneration.

Therapiert wird dem Krankheitsbild entsprechend (trockene oder feuchte Form der Makuladegeneration). Lasertherapien, photodynamische Therapien oder medikamentöse Therapien zeigen nicht die gewünschte Wirkung, verbessern den Zustand der Augen jedoch vorübergehend. Eine vergrößernde Sehhilfe ermöglicht Betroffenen die Wiedererlangung der Lesefähigkeit für einen bestimmten Zeitraum. Die Makularotation, bei der die Netzhaut vom Auge gelöst, gedreht und wieder in das Auge integriert wird, zeigt die besten Ergebnisse.

Untersuchungen zeigen, dass das Rauchen von Zigaretten, ein hoher Blutdruck sowie häufige, direkte Sonneneinstrahlung die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung an altersbedingter Makuladegeneration erhöht.

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